Vorgaben:

Das Staatsministerium hat folgende Vorgaben zur Ausweitung der Notfallbetreuung für Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Jahrgangsstufe zur Bedingung gemacht:

Das Betreuungsangebot darf bereits in Anspruch genommen werden, soweit und solange

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender erwerbstätig ist oder
  • ein Erziehungsberechtigter als Vor- oder Anschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt (genaueres hierzu finden Sie hier) oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender an Bildungsangeboten teilnimmt (genaueres hierzu finden Sie hier).

Erforderlich bleibt aber weiterhin,

  • dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und
  • dass das Kind
    • nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann
    • keine Krankheitssymptome aufweist,
    • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und es keine Krankheitssymptome aufweist, und
    • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Eine aktualisierte Erklärung zur Teilnahme an der Notfallbetreuung finden Sie je nach den drei Fallvarianten unterscheiden hier:

 

Umfang der Betreuungsleistungen

Die Notfallbetreuung erstreckt sich weiterhin auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit dieser Schülerinnen und Schüler. In den Fällen, in denen diese Schülerinnen und Schüler an der offenen Ganztagsbetreuung angemeldet sind und die auch für die Zeiten der Anmeldung an der oGTS eine Betreuung benötigen, wird diese sichergestellt. Dies muss jedoch rechtzeitig der Schule mitgeteilt werden.

Eine Notfallbetreuung bis 16 Uhr steht nur für solche Schülerinnen und Schüler zur Verfügung,

  • welche regelmäßig an einem schulischen Ganztagsangebot oder der Mittagsbetreuung teilnehmen und/oder
  • ausschließlich nur, wenn deren Erziehungsberechtigte in einem Beruf der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Das „Lernen zuhause“ kann auch Zeitfenster umfassen, in denen üblicherweise schulische Ganztagsangebote vorgesehen sind. Auch in diesen Fällen ist unbedingt rechtzeitig vorher die Schule zu informieren, damit die elektronische Betreuung im Rahmen der offenen Ganztagsschule für die Kinder, die bereits bei der oGTS angemeldet sind, übernommen werden kann.